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Wer passt am besten zum Unternehmen und wer stellt ein?


#1

These und Ausgangspunkt: laut ein paar Zeitungsartikeln und Blogbeiträgen sind Menschen mit starker narzisstischer Persönlichkeitsstruktur von Personalern bevorzugt. Begründung: z.B. weniger Hemmungen schlechte Nachrichten wie Einsparmaßnahmen, Kündigungen kundzutun: http://www.sueddeutsche.de/karriere/karrierestrategien-narzissten-im-vorteil-1.559865,(Ich unterschreibe nicht alles in den Beiträgen, doch stimme grundsätzlich der Beschreibung narzisstischer Persönlichkeiten zu.)

Grundsätzlich sind viele Menschen nicht wirklich zufrieden an und mit ihrem Arbeitsplatz und machen Job nur nach Vorschrift, indes sie bereits innerlich gekündigt haben: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/milliarden-schaeden-warum-so-viele-mitarbeiter-unmotiviert-sind/3828706.html

Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Angefangen mit Personalern die ManagerInnen engagieren, die rücksichtslos Firmeninteressen durchdrücken. Doch auch, dass MitarbeiterInnen in ihrem Tun und Sein zu wenig gewürdigt werden, dass sie ihre Kreativität, ihre Ideen nicht in nachhaltige Innovationen einbringen können. Und vieles mehr…

Kollektive Intelligenz, Weisheit der Vielen, Schwarmintelligenz… Das Wissen Vieler (Crowd) ist ganzheitlicher als das Wissen Einzelner (Experten).

Von daher braucht es meines Erachtens neue Wege, beginnend bei Jobenstellungen.

Statt dass nur eine Person vom Personal Bewerbungsgespräche führt und einstellt, sollten auch MitarbeiterInnen der jeweiligen Abteilung in die der / die Neue kommen soll, ein Mitentscheidungsrecht haben.

Ideal fände ich ein Jobcasting, bei dem alle Beteiligten (Personen aus der Abteilung in die jemand kommen soll plus Personalabteilung) Fragen und (praktische) Aufgaben stellen.

Was sagen Noten schon aus. Und nicht mal unbedingt Referenzen. Wer kann ein Problem am schnellsten erkennen und hat den besten Lösungsansatz bzw. die schnellste Problemlösung? Teamfähigkeit mal praktisch demonstrieren. Kommunikationsfähigkeit. Auffassungsgabe. Freundlichkeit…

Angenommen im Unternehmen wird Musik gehört, passt der Musikgeschmack der MitarbeiterInnen zusammen? Klar, daran scheitert in der Regel die Arbeit nicht. Doch wieviele Leute sind in einer Arbeit, weil sie ihren Lebensunterhalt verdienen wollen und müssen, doch sie tun ihren Job nicht wirklich gern und folglich möglicherweise auch nicht bestmöglich.

Mit welchen Bewerbern kann man sich gut austauschen, auch über das rein Berufliche hinaus? Gibt es über das rein Berufliche hinaus auch noch Gemeinsamkeiten zwischen den Firmeninternen und Bewerbern, sodass auch außerhalb der Arbeitszeit Kontakte und Bindungen entstehen können. Ein guter Zusammenhalt kann das Arbeitsverhältnis verbessern.

Dh. es bräuchte neben einer neuen Vorgehensweise bei Einstellungen auch eine regelmäßige Mediation. Coaches helfen bei Kommunikationsproblemen oder zwischenmenschlichen (Neid, Mobbing…) und persönlichen Problemen (AlkoholikerIn, Scheidung…)

2.Flache Hiearchien sind eine Selbstverständlichkeit.
3. Klare und offene Kommunikation ebenso
4. Menschlichkeit und Wertschätzung
5. Kreativität der MitarbeiterInnen für nachhaltige Innovationen nutzen

Sollte ein Unternehmen HR-Management bzw. neue MitarbeiterInnen mittels Schwarmintelligenz (intern oder / und extern) rekrutieren wollen, ich bin mit Ideen und Software offen für eine neue Form von Mitarbeiterrekrutierung.