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Vorstellung von mir


#1

Hallo zusammen,

ich heiße Christine und bin im November mit meinem Psychologie Studium fertig geworden.
Ich interessiere mich für die Stellen im Bereich der sozialen Arbeit bzw. dem Beratungsbereich (Jugendhilfe, Beratungsstellen etc.). Ich musste bisher allerdings feststellen, dass ich kaum eingeladen worden bin und wenn, dass dann die Berufserfahrung fehlte. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Muss ich deshalb vielleicht einen unterbezahlten Sozialpädagogen-Job annehmen und Tätigkeiten machen, die mich womöglich unterfordern?

Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht und kann beschreiben, wie sich sein Berufsstart so gestaltet hat.

Das mal kurz zu mir und meiner aktuellen beruflichen Situation 
Viele Grüße
Christine


#2

Liebe Christine,
bitte gib’ noch nicht auf! Vielleicht liegt es gar nicht an dir und die Umstände waren einfach gerade ungünstig? WAS du aktiv tun kannst: Hinterfrage noch einmal deine Bewerbung und schau’ ob du noch etwas konkreter auf die Stellenausschreibungen eingehen kannst. Manchmal wirken ein paar kleine Schrauben schon Wunder. Es liegt sicher nicht an dir als Person oder an deiner Kompetenz! Viel Erfolg, Cathrin


#3

Liebe Cathrin,

klang ich so verzweifelt? Aufgeben tu ich natürlich nicht. Es ist aber dennoch frustrierend!

Ich denke, dass mein Anschreiben, welches ich immer exakt auf die Stelle zuschreibe, gut formuliert ist. Ich habe auch mal die konkrete Rückmeldung von einer Stelle bekommen, dass sie meinen Sprachstil mochten und mich deshalb eingeladen haben. Dennoch fehlt einfach die Berufserfahrung und die fachliche Kompetenz, wenn es um spezielle Bereiche geht.

Das ist insgesamt für Psychologen ein sehr schweres Feld, die in den Beratungsbereich wollen, aber keine Therapieausbildung haben.

Aufgeben tu ich nciht. Notfalls muss ich eben in einem Soz-Päd-Job anfangen und zumindest mein Wunschgehalt nennen und sagen, dass ich nur dafür arbeite…Etwas Ego und Selbstbewusstsein tut jedem Anfänger und vor allem Frauen gut. Die verkaufen sich so oft unter Wert.

Naja, wenn dann dennoch nur nach Tarif gezahlt wird, muss man sehen. Da sind die großen Verbände wahrscheinlich strikter (Caritas, Diakonie, Internationaler Bund etc)

Danke für deine Worte!Was machst du denn?

Lieben Gruß


#4

Hey Christine, nein, nein, soo verzweifelt hast du nun auch nicht geklungen, so ernst sollte das gar nicht rüberkommen - eher ermutigend :slight_smile: Spontan frage ich mich, inwieweit so eine, vielleicht parallel zum Job erworbene, Therapie-Zusatzausbildung für dich in Frage kommen könnte? Das ist sozusagen meine Berufskrankheit: Ich helfe Frauen dabei, beruflich ihren Roten Faden zu finden und den passenden Job dazu zu bekommen. Meine Leidenschaft für nachhaltige Themen hat mich in dieses Forum gespült und ich freue mich, wenn ich mich hier ein bisschen nützlich machen kann. Viele Grüße!