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Ich möchte mich kurz vorstellen :)


#1

Hallo liebe Community!
Mein Name ist Charlotte und ich bin zurzeit Studentin des Fachs Nachhaltige Entwicklung. Vor meinem aktuellen Studium habe ich schon einmal die Unibank gedrückt und einen naturwissenschaftlichen Abschluss gemacht. Während der folgenden 2 Jahre beruflicher Tätigkeit in der Forschung habe ich jedoch festgestellt, dass dies nicht der Weg ist, den ich weiter verfolgen möchte. Da ich mich schon seit langer Zeit privat mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetze und mir eine berufliche Tätigkeit wünsche, die sich für mich sinnstiftend anfühlt, wage ich nun den Umstieg in die Grüne Branche. Nebenbei wirke ich an der Plattform NachhaltigeJobs.de mit.

Für diese Community bin ich als Moderatorin unterwegs und stehe euch für alle Fragen und Anliegen gerne zur Verfügung :slight_smile:

Ich freue mich schon riesig auf einen regen Austausch mit euch in der NachhaltigeJobs Community!


#3

Hallo Charlotte,

vielen Dank zunächst für deine Vorstellung, dein like und dass du so engagiert bei nachhaltigejobs.de mitwirkst. Vielleicht lassen sich gemeinsam ja noch weitere Verbesserungen finden, den persönlichen Einstieg in nachhaltige Bereiche zu erleichtern und für mehr Akzeptanz und bessere Etablierung dieser Bereiche in der Gesellschaft zu werben. Würde mich sehr freuen. :slight_smile:

Lieben Gruß,
Markus


#4

Hallo Markus!

Vielen Dank für deine lieben Worte!
Ich hoffe ebenfalls, dass die Community einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, Menschen den Einstieg in die Nachhaltige Branche zu erleichtern und dass wir uns gegenseitig inspirieren und ermutigen können! Oftmals hilft ja bereits das Gefühl, dass man sich nicht alleine auf der (Sinn-)Suche befindet :slight_smile:
Ich freue mich riesig, dass die Community so lebhaft gestartet ist und finde, wir sind auf einem guten Weg!

Du hattest in einem deiner vorherigen Beiträge erwähnt, dass du u.a. in der Bundesvereinigung Nachhaltigkeit e.V. aktiv bist. Das klingt sehr spannend! An welchen konkreten Projekten arbeitet der Verein zurzeit und in welcher Form bist dort im Verein involviert?


#5

Hallo Charlotte,

die konkrete Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung fängt jetzt gerade erst an. Ihre beiden großen Projekte sind die Vera Partei und für 2018 die Arche Metropolis wo sie für Nachhaltigkeit mit Segelschiffen durch das Mittelmeer wollen mit Zwischenstops in angrenzenden Ländern. Ich komm bislang mehr von der Seite des Fördervereins Friedensfestival Berlin e.V. wo wir uns in der Idee eines dauerhaften Friedenszentrums getroffen haben. Die Bundesvereinigung hat ein ziemlich identisches Konzept wie wir zum Thema Nachhaltigkeit. Diese beiden Konzepte gilt es jetzt zusammenzuführen. Sie beteiligen sich sonst vor allem an internationalen wissenschaftlichen Kongressen wie z.B. in Helsinki und legen Wert auf eine klare Definition des Begriffs Nachhaltigkeit.

Ich leite die Netzwerktreffen Friedensforum, wo wir Engagierte und Organisationen aller Bereiche zur konkreten Zusammenarbeit vernetzen. Diese finden ab dieses Jahr in den Räumen der Bundesvereinigung statt. Dann hab ich zwischen Förderverein und Bundesvereinigung vermittelt, dass sie gemeinsam ein Recycling Projekt für Jerusalem anstoßen. Wir denken auch an ein gemeinsames Zentrum für Frieden und Nachhaltigkeit und daraus werden sich jetzt die weitere Zusammenarbeit und meine Mitwirkung konkretisieren.


#6

Hallo @markus.schombel

das klingt auf jeden Fall sehr spannend! Das Thema Vernetzung ist meiner Meinung nach sehr wichtig, um Veränderungen im großen Rahmen zu realisieren und ggf. auch auf politischer Ebene Einfluss nehmen zu können. Wobei selbstredend auch kleine, lokale Initiativen in ihrem Umfeld enorm viel bewirken können und ebenfalls sehr wichtig sind! Oftmals ist es jedoch so, dass mehrere engagierte Teams “ihr eigenens Süppchen kochen” und gar nicht wissen, dass es irgendwo auch andere Menschen gibt, die das gleiche Ziel verfolgen und mit denen eine Zusammenarbeit sehr vorteilhaft wäre.

Oh ja, die Schaffung einer klaren Nachhaltigkeitsdefinition ist eine große Herausforderung. Selbst in meinem Studium (Nachhaltige Entwicklung), welches sich speziell mit den Thema beschäftigt, ist eines der ersten Dinge, die wir lernen, dass es keine eindeutige Definition gibt und dass sich jeder von uns anhand einer kritischen Auseinandersetzung eine persönliche Definition bilden muss. Die bekannten Modelle (wie z.B. das klassische Nachhaltigkeitsdreieck) sind durchaus im Ansatz sinnvoll, jeodch nicht aussreichend und mit Schwächen behaftet. Natürlich ist unglaublich schwierig, für so ein komplexes und vor allen kontextabhängiges Thema eine einheitliche Definition zu finden, die den Anspüchen aller Akteure gerecht wird, andererseits muss gerade für disziplinen-übergreifende oder internationale Verhandlungen allen Beteiligten klar sein, worüber eigentlich gesprochen wird.

Mich würde sehr interessieren, welche Definition der Förderverein bzw. die Bundesvereinigung vertreten :slight_smile:


#7

Hallo Charlotte,

wir haben gerade festgestellt, dass im Bereich Frieden die Vernetzung und Bildung einer stabilen Infrastruktur noch wichtiger ist. Ja, es gibt globale und regionale Engagierte und auch die gilt es noch besser mit einander zu vernetzen. Ein Lichtblick dazu wird das Portal Human Connection von Dennis Hack - einfach mal in Youtube oder Suchmaschine eingeben.

Weil der Begriff Nachhaltigkeit nicht nur schwer zu erfassen ist sondern auch schon längst verwässert wird bemüht sich die Bundesvereinigung eben gerade um eine klare Definition. Als höchstes und einfachstes heißt es für sie “auf Ausgewogenheit ausgerichtet” und kommt damit auch dem Begriff von Frieden unseres Friedensforums sehr nah. Es braucht in jedem Fall eine höhere Harmonie oder Ausgewogenheit in allem. Ansonsten findest du auf ihrer Seite sehr viel dazu. Im wesentlichen orientieren sie sich auch an den 3 Säulen und zusätzlich an den 10 definierten Zielen der Nachhaltigkeit, die sie in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht haben - http://nachhaltigkeit.bvng.org/handlungsfelder/

Nach bisheriger Erfahrung ist bei der heutigen Individualisierung es immer schwierig, gemeinsame Worte zu verwenden und Begriffe zu definieren. Ich erlebe das in vielen Diskussionen und auch im interreligiösen Dialog. Wir können nicht immer neue Worte wählen sobald gewohnte Worte unklar oder schlecht gemacht wurden. Dann sind wir irgendwann sprachlos. Dasselbe gilt für Frieden, Liebe, Religion und Weisheit. Es ist besser, Worte und Begriffe wieder klar zu definieren und sie damit in ein gutes Licht zu rücken - oder zumindest in das Licht, in dem sie tatsächlich stehen sobald alle Irrtümer und Widersprüche beseitigt sind. Es ist alles eine Sache von Aussöhnung, Akzeptanz und guten Beziehungen zu einander und zu den Themen.