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Hallo Community! Ich bin Irene und möchte mich kurz vorstellen:


#1

Als zertifizierte Eventmanagerin und Kulturmanagerin M.A. (“Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen” / TU KL) beschäftige ich mich mit nachhaltiger, innovativer und besucherorientierter Kulturvermittlung.
Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich eine Projektidee (Wanderausstellung zum Thema “Wilde Küche”) konzeptionell entwickelt, die ich der Community in Kürze vorstellen werde. Denn zu deren Verwirklichung brauche ich engagierte und motivierte Kooperationspartner & Kontakte!
Da das museale Format Wanderausstellung eigentlich schon per se nachhaltig ist, hoffe ich, hier in dieser Community “richtig” zu sein und freue mich auf einen lebendigen Austausch und weiterführende Anregungen.


#2

Hallo Irene,
deine Projektidee klingt sehr interessant und ich bin gespannt was du noch darüber berichten wirst und was deine weiteren Pläne sind!


#3

Hallo Lena,

danke für dein Feedback. Wie gesagt, zur Realisierung brauche ich Unterstützung.
Bin bis jetzt noch nicht zum Exposé gekommen, aber bald!
Mit was beschäftigst du dich?
Viele Grüsse, Irene


#4

Hallo Irene!

Ich finde deine Idee ebenfalls äußerst spannend - besonders, weil sie so viele wichtige Aspekte vereint: nachhaltige, gesunde & bewusste Ernährung, Entschleunigung & Kultur. Klasse!
Gerade Ernährung ist ein Aspekt, mit dem ich mich auch privat schon sehr lange und intensiv beschäftige und den ich für ganz essentiell halte, da dies ein Bereich ist, in dem jeder Einzelne “im Kleinen” ganz viel Handlungsspielraum hat und etwas bewirken kann. Die letzten beiden Jahre habe ich erste Versuche gestartet, mein eigenes Gemüse anzubauen und gemerkt, wie glücklich es macht :slight_smile: Man fühlt sich gleich ein ganz klein wenig autonomer.

Bitte mehr über dein Projekt, wenn du soweit bist!

Bist du ganz zufällig auch ab und zu einmal im Rahmen deiner Events/Vorträge im Ruhrgebiet unterwegs?


#5

Hallo Charlotte,

danke für dein motivierendes Feedback!
Genau darum geht es mir auch, um mehr Autonomie im Alltag, das ist ein
ganz wichtiger Aspekt in unserer zunehmend fremdbestimmten Welt. Toll, dass
du schon Versuche gestartet hast. Ich kann deine Erfahrungen nur bestätigen,
sehe das auch eher experimentell, es geht nicht um Perfektion, darum - wie sonst meist der Fall -
“alles richtig” zu machen, sondern darum mit Freude in einen ganzheitlichen und kompletten und
darum nachhaltigen Ernährungs- und Erfahrungsprozess zu kommen!
Die meisten Foren, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, sind mir viel zu kopflastig.
Irre, wie rechthaberisch und unfreundlich da oft miteinander “diskutiert” wird…echt abschreckend.

Das würde ich sehr gerne tun! Bis jetzt habe ich aber leider keine Kontakte im Ruhrgebiet,
vielleicht lässt sich das ändern? Ist eigentlich gar nicht so weit weg von mir.
Kennst du Organisationen, Locations oder Personen, denen ich das anbieten könnte?
Ich denke, dass gerade kleine Veranstaltungen für Kopf (Vortrag) UND Bauch (Verkostung)
sehr geeignet sind, um “im Kleinen” wie du es formulierst, den Horizont für persönliche Handlungsspielräume zu erweitern.

Viele Grüsse
Irene


#6

Hallo Irene!

Oh ja, den Drang zum “Alles richtig machen” kenne ich sehr gut. Das kann im beruflichen Kontext oder fürs Studium unter Umständen durchaus hilfreich sein, kostet aber auch eine Menge Energie. Und gerade im privaten Alltag ist es eine Wohltat, an etwas auch mal ohne “Leistungsgedanken” heranzugehen. Das fällt mir aber oft schwerer als mir lieb ist… :sweat:
Bei Themen wie Ernährung kann es in Foren durchaus mal emotional zugehen. Es gibt ja gefühlt unzählige Philsophien, Theorien und Empfehlungen darüber, was “gesunde” Ernährung eigentlich bedeutet und hinzu kommt die Tatsache, dass die “Ernährungstrends” ja ständig wechseln, so dass niemand mit Sicherheit sagen kann, was nun eigentlich richtig uns was falsch ist. Das steigert das Konfliktpotential enorm und wird wahrscheinlich zum aggressiven Tonfall in manchen Foren beitragen. Ich denke, was “gut” ist, ist eine sehr individuelle Frage und wahrscheinlich wäre es wirklich eine empfehlenswerte Strategie, einfach mal - im ganz wortwörtlichen Sinne - auf seinen Bauch zu hören. Der weiß schon, was er will :wink:

Hm, also hier im Ruhrgebiet würde mir der Verein “Transition Town” in Essen einfallen. Die Transition Town Bewegung beschäftigt sich (ganz grob gesagt) mit urbaner Nachhaltigkeit/alternativen Stadtentwicklungskonzepten und veranstaltet (meist in Kooperation mit der VHS) verschiedenste Vortragsreihen und Veranstaltungen, oftmals auch mit externen Gästen. Da es in Essen ziemlich viele Gemeinschaftsgärten gibt, hat das Thema Ernährung dort einen ziemlich großen Stellenwert. Leider habe ich dort keine persönlichen Kontakte, an die ich die weiterleiten könnte (ich habe dort nur einmal einen Vortrag besucht), aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie Interesse an deinem Projekt hätten :slight_smile:


#7

Hallo Charlotte,

danke für den Tipp, die Transition-Town-Bewegung ist in der Tat sehr interessant, die
verfolgen viele sehr gute Ansätze. Ich werde die mal kontaktieren.
Es gibt da auch einen sehr schönen Film darüber, leider habe ich den Titel vergessen…ahhhh!

Es ist schwer auf seinen Bauch zu hören, wenn man ihn gar nicht kennt! Leider ist das oft der Fall.
Der aggressive Ton und die Besserwisserei haben viele Gründe, in einem meiner Vortrag gehe
ich da recht detailliert darauf ein, weil mich dieses Phänomen sehr beschäftigt hat, und werbe dabei
indirekt für gelebte Vielfalt, Solidarität, Kooperation und Toleranz statt eben Besserwisserei, Konkurrenz
und reine Selbstdarstellung und „grünem“ Profitstreben, das auch kaum besser als konventionelles ist, wenn überhaupt.
Und vor allem versuche ich zum Tun im Alltag zu motivieren, ohne Leistungsgedanken und Perfektionismus.
Wie du auch schon gemerkt hast, ist das eine der großen persönlichen Herausforderungen einer gelebten, toleranten Esskultur :).
Ich danke dir für diese ehrliche Mitteilung, sie bestätigt meinen Ansatz.

Viele Grüsse und ein schönes Wochenende!
Irene


#8

Hallo Irene!

Du meinst bestimmt den Film “Tomorrow”? Der ist in der Tat ganz wunderbar und insprierend!

Falls du demnächst mal bei Transition Town in Essen zu Besuch bist, sag Bescheid - mich hast du auf jeden Fall als Teilnehmerin gewonnen :slight_smile: !


#9

Hallo Charlotte!
Ja, genau den meinte ich!
Morgen halte ich einen Vortrag im “Soulfood”- Koblenz.
Mal sehen, wie die Resonanz ist! Nächste Woche werde ich mit
Transition Town Essen mal Kontakt aufnehmen. Wenn man keinen
direkten Kontakt hat ist das immer irgendwie schwer und zeitaufwändig…

Auf alle Fälle toll, dass ich mit dir schon eine Teilnehmerin habe, das motiviert!
Dir ein schönes WE und viele Grüße
Irene