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Brauche Hilfe für "nachhaltige Jobs"


#21

Könnte nun Programmierarbeiten beauftragen, doch in Folge zweiter Anfall einer Sommergrippe und ich ziehe nächste Woche mit einer Woche Verspätung um. Doch ich schaue zu, dass ich die Tage das Programmieren beauftrage und es dann spätestens Anfang September mit den ersten Innovationsprojekten losgehen kann.


#22

Danke. Ich hoffe, es ist okay für Dich so öffentlich Deinen Namen zu posten.


#23

Quelle scheinbar vergessen. Mea culpa: https://www.trendsderzukunft.de/mensch-und-natur-wichtiger-als-geld-gemeinwohloekonomie-als-neues-wirtschaftssystem/


#24

Ich würde an deiner Stelle meine Beweise schön sammeln und den Inkassoheini wieder wegschicken.
Begründung: Keine gerechtfertigte Forderung.
Möglicherweise werden die Herrschaften dann vor Gericht gehen, aber ohne Rechnung und mit einer lustigen telefonischen Forderung würde ich kein Geld rausgeben.
Kannst du den Fotografen noch kontaktieren? Rede mit ihm.
Weiß der denn überhaupt was Pixelio macht?
Und hat man dir gesagt, wo du das Bild verwendet haben sollst?
Schließlich ist es ein leichtes, ein Bild von (d)einer Webseite zu nehmen und dann bei FB zu posten.
Das musst nicht du gewesen sein. Haben die Herrschaften denn Nachweise?
Etc. Das ist ähnlich wie die RAe Seiler, die ein Zeit lang für die Telekom Inkasso gemacht haben.
Ein Haufen heiße Luft und nichts dahinter.
Und lege dich denen gegenüber auf nichts fest. Das ist Abzocke.
Die Fragen oben solltest du für dich beantworten und da du arm bist, dir beim Amtsgericht einen Beratungsschein holen. Dann kann ein Anwalt das für dich erledigen. Frag rum ob es einen guten Anwalt in deiner Umgebung gibt, weil es unter den RAe tatsächlich einen Haufen Nichtstuer gibt, die ihre Fälle aussitzen und dann eine Rechnung schreiben.

Ach ja, und schreib dir die Namen von allen Anrufern auf, die dich mit ihren Forderungen belästigen.


#25

Hi,

in der Zeit in der eine Rechnung erfolgt sein soll, war ich gerade umgezogen und der Nachsendeantrag hatte nicht gut funktioniert. Später erfuhr ich, dass der Briefkasten meiner an meiner alten Wohnung übergequollen sei. Die Post sei dann vermutlich zurück gesandt worden, so eine Nachbarin, die ich optional als Zeugin laden lassen könnte. Doch das ist fast 2 1/2 Jahre her. Und seither hätte ich ja dann (nochmal) eine Rechnung bekommen können.

Der Fotograf schrieb, LEIDER habe er die Angelegenheit nicht mehr auf seinem Tisch, die sei nun bei seinem Inkasso-Dienstleiter. :-))

Ich habe schriftlich, dass ich das Bild wie gewünscht verwenden durfte. Und beim zweiten Anruf sollte ich ja nicht mehr wegen Nutzung in sozialen Netzwerken abgemahnt werden sondern weil ich die Quellenangabe im Impressum und nicht am / im Bild gemacht hatte.

Doch wie geschrieben, ich hatte das wirklich mit “soweit technisch möglich” so verstanden, dass es nicht grundsätzlich technisch möglich sein muss, denn das ist es ja eh, sondern auch dass es den Menschen selbst technisch möglich sein sollte. Und das war es mir nicht.

Ich hatte ja versucht im Vorfeld mit dem Fotografen alles zu klären, hatte sogar mehrfach nachgefragt. Ich habe ihm transparent den Link zu der Seite auf der ich sein Bild nutze, auch noch auf zwei Wegen mitgeteilt. Ich war mir keiner Schuld bewusst. Doch das schützt bekanntlich vor Strafe nicht, die Unwissenheit. Dennoch verstehe ich hier Pixelio nicht. Gut, vielleicht versteht Jede/r deren Nutzungsbedingungen, nur ich bin zu doof dafür.

Aber…

Hätte er gesagt, er erwarte seinen Namen im / am Bild, hätte ich das Bild entweder nicht genutzt und ein anderes kostenlose Foto verwandt bzw. eines gekauft. Die Preise sind heute dermaßen im Keller, da gab es teils für 1 € im Einzelkauf sogar schon hochauflösende Bilder, die ich gar nicht benötige. Und im Paketpreis zahlt man Centbeträge auf vielen Fotoplattformen.

Bei Pixelio habe auch ich Bilder eingestellt. Noch. Und ich habe noch nie überprüft, wer ordnungsgemäß mich mich in der Quellenangabe nennt.

Manche freuen sich, wenn ihre Bilder überhaupt genutzt werden. manche nutzen derlei Plattformen um sich selbst bekannter zu machen. Manche sollen NutzerInnen kurz anschreiben und darauf hinweisen, dass die Quelle genannt werden muss (da ist teils gar nichts da). Und da erfolgt nicht gleich eine Abmahnung. Manche durchforsten das Internet und suchen nach möglichen Verstoßen um sich ein Zusatzeinkommen zu generieren. Und dieser Fotograf scheint mir zu dieser Sorte zu gehören. Allerdings verstehe ich da Pixelio auch nicht, dass sie auf meinen Wunsch, dieses “soweit technisch möglich” nicht abändern, da bin ich voll drauf reingefallen.

Inkassounternehmen habe ich angerufen. Das läuft schriftlich. Ich muss die Tage reagieren. Dh. ich stelle nun am Wochenende meine Sicht der Dinge zusammen, schicke das dem Fotografen und in Kopie ans Inkassounternehmen und Pixelio. Ich habe Beschäftigungstherapie ja dringend nötig. :-)) Dann ist der Fotograf erstmal gefordert mir die angeblichen Rechnungen zu schicken bzw. die Begründung zu nennen, weshalb er meint, mich abmahnen zu können.

Unter Pixelio Abmahnung habe ich auch schon interessante Beiträge im Internet gefunden.

Ich habe die Rechtsberatungs-Hotline meiner Rechtschutzversicherung angerufen und dort riet mir eine Anwältin, erstmal abzuwarten, nachzufragen wenn nochmal was kommt, was die Gründe dafür sind. Denn sie bräuchte Schriftverkehr um reagieren zu können.


#26

@kahalla: könntest Du bitte mal bei Web.de nachfragen, weshalb eine Registrierung mit einer E-Mail-Adresse von Web.de bei mir nicht möglich war?

Selbst habe ich bereits Web.de zweimal erfolglos kontaktiert.


#27

Eigentlich habe ich dort ein sogenanntes Club-Konto, was früher mal etwas besonderes war. Anscheinend haben sie die clubexclusive Telefonhotline inzwischen weg gespart.
Ich werde wohl etwas länger brauchen um da durch zu kommen.
Aber ich versuch es.


#28

Da hast du ja mal ein gute Rechtschutzversicherung.
Glückwunsch.


#29

Ob ich eine gute Rechtschutzversicherung habe, werde ich erst nach Erledigung des ersten gemeldeten Problems entscheiden.

Kannst Du eine E-Mail an Web.de schicken? Vielleicht antworten sie ja Mitglieder auf Webseite, Facebook…?

Danke.


#30

Klar, ich versuche das. … :slight_smile:


#31

Habe nach langer Sucherei die gut versteckte Telefonnummer wieder gefunden. Früher war die leichter erreichbar. Ich werde dort morgen anrufen denn 24/7 Service war einmal. Seit web.de von 1&1 aufgekauft wurde, wird es immer schlechter.


#32

Hallo @Inno

Um auf einen Aspekt deiner Ursprungsfrage zurückzukommen:

Wie können Unternehmen Nachhaltigkeit am besten optisch darstellen und wie belegen? Welche Informationen würdet Ihr als UnternehmerIn anderen Unternehmen bzw. auch Kunden mitteilen wollen? Bzw. auch umgekehrt, welche Informationen hättet Ihr vorab um eine gute Entscheidung treffen zu können, ob Ihr bei einem Unternehmen einkauft, dafür arbeitet oder damit kooperieren wollt?

Ein Projekt, welches meiner Meinung nach die bereits von dir erwähnte und oftmals vorgebrachte Auffassung “Nachhaltigkeit ist teuer” eindrucksvoll widerlegt, ist Ökoprofit. Leitidee dieses mittlerweile bundesweit durchgeführten Projekts ist eben genau diese Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit (denn eine stablie ökonomische Basis ist auch ein Teilaspekt von Nachhaltigkeit) und ökologischem Mehrwert. Durch Beratung, Workshops und den Austausch untereinander erarbeiten Unternehmen aus der jeweiligen Region ein Jahr lang gemeinsam konkrete Maßnahmen, wie sie gleichzeitig Betriebskosten senken und ihren Ressourcenverbrauch minimieren können. Am Ende des Prozesses erhalten die Betriebe eine Zertifizierung, welche natürlich auch ein Imagegewinn sein darf und sie als “Vorzeigeunternehmen” abhebt.

Welche Informationen für Stakeholder (Kundinnen, Mitarbeiterinnen, Mitbewerberinnen, Lieferantinnen etc.) relevant sind, kann man, wie ich finde, gut gemachen CSR-Reports entnehmen. Ich möchte an dieser Stelle nicht für ein bestimmtes Unternehmen Werbung machen, aber ein Ranking der Nachhaltigkeitsberichte findet man z.B. auf der Seite des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung. Ein formell “guter” Nachhaltigkeitsbericht heißt natürlich nicht, dass das entsprechende Unternehmen hinsichtlich seiner Kerntätigkeit bzw. seines grundsätzlichen Geschäftsmodells “nachhaltig” oder ressourcenschonend ist, sondern zeigt lediglich, welches Optimierungspotential im Rahmen des Geschäftsmodells ausgeschöpft werden kann. Außerdem zeigen die Berichte, welche Aspekte relevant sind, wie man diese Informationen verständlich visualisiert und sinnvoll strukturiert.
Essentiell ist dabei eine sog. Wesentlichkeitsanalyse, d.h. eine Auseinandersetzung mit der Frage, welche Themen für welche Stakeholdergruppe wichtig sind (dies kann z.B. mit Hilfe von Befragungen ermittelt werden). Zudem sollten immer konkrete Ziele formuliert werden (z.B. “Reduktion der betrieblichen CO2-Emissionen um 30 % bis 2025”) sowie vor allem praktische Maßnahmen, wie diese Ziele erreicht werden sollen - nur so werden diese Informationen glaubhaft. Kann das Unternehmen dann im Zeitverlauf anhand valider Kennziffern belegen, dass die Ziele auch umgesetzt wurden, ist es auf einem guten Weg weg vom reinen “Greenwashing” (welches lediglich ein Marketing-Instrument darstellt) hin zu einem Nachhaltigkeits-Management, das auch eine echte positive Wirkung entfalten kann.