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Brauche Hilfe für "nachhaltige Jobs"


#1

“Nachhaltigkeit” - was ist das?

Teils wird mit PR, Greenwashing argumentiert. Jedenfalls mit “teuer”.

Wie möglichst transparent aufzeigen, was Nachaltigkeit für Unternehmen ist?

Meines Erachtens gibt es nicht DIE Nachhaltigkeit, sondern Menschen und Unternehmen sind in unterschiedlichen Bereichen und in unterschiedlicher Art und Weise nachhaltig.

Aus diesem Grund habe ich eine Plattform beauftragt zu erstellen auf der nachhaltige Unternehmen ihre Adresse (Branchenbuch) und ihre Veranstaltungen erstmals eintragen können. Desweiteren ist ein Shop und Mult-User-Blog angedacht.

Was ich mir von Euch hier wünsche?

Wie können Unternehmen Nachhaltigkeit am besten optisch darstellen und wie belegen? Welche Informationen würdet Ihr als UnternehmerIn anderen Unternehmen bzw. auch Kunden mitteilen wollen? Bzw. auch umgekehrt, welche Informationen hättet Ihr vorab um eine gute Entscheidung treffen zu können, ob Ihr bei einem Unternehmen einkauft, dafür arbeitet oder damit kooperieren wollt?

Ich bitte Euch mir bzw. uns allen hier zu helfen.

Desweiteren ist Struktur so gar nicht meine Stärke. Zum Anlegen von diversen (Sub-)Kategorien braucht es auch eine Strategie bzw. benötigt wird auch jemand, der die Plattform betreut.

Hat wer Interesse hier sich damit ein finanzielles Standbein aufzubauen?

Austausch hier oder über Privatnachrichten bzw. dann Telefon möglich bzw. wünschenswert.

Aufgebaut wird das Projekt mit Wordpress. Welche Funktionen würdest Du Dir wünschen?

Danke!


#2

Hallo,

nachdem ich schon lange nicht mehr hier war, kommt mir hier und heute der obige Text unter.
Was ich nicht gut kann, ist, finanzielle Standbeine aufbauen. Allerdings habe ich einen in langen und intensiven Prozessen entwickelten Begriff von Nachhaltigkeit entwickelt. Diesen anhand meines eigenen Projekts ausgearbeiteten Begriff könnte ich als eine Art Leitschnur einbringen, die durch Akzeptanz oder/und als Grundlage zur Entwicklung eines anderen Begriffs von Nachhaltigkeit dienen kann.
Da mein Begriff von Nachhaltigkeit auf Gemeinschaften hin entwickelt ist, wird er sich nicht ohne weiteres auf Unternehmen übertragen lassen, die von Anfang an als Zweckgemeinschaften definiert sind. Zweck ist normalerweise " Herstellung und Verkauf eines Produkts". Dass sich Unternehmen im Lauf ihrer Geschichte dann zu weit komplexeren Gemeinschaften mit eigener Unternehmenskultur entwickeln, ist offensichtlich. Allerdings haben auch diese entwickelten Unternehmen den “Makel” einer monokausalen Grundlage, die durch die heute üblichen neoliberalen Tendenzen, eher noch enger gefasst, schlicht “Geld verdienen” lautet. Nachhaltigkeit als Wirkprinzip ist ein in jedem Aspekt anwendbares Prinzip.
Sicher ist ein Unternehmen nachhaltig, wenn es seine Rohstoffe aus nachhaltiger Förderung bezieht. Dieser Teilaspekt einer Nachhaltigkeit ist nicht nur werbewirksam, sondern bewirkt tatsächlich etwas im Rest der Welt. Allerdings kann auch die Personalpolitik eines Betriebs nachhaltig sein. Durch gute Ausbildung schafft er sich den für seinen Daseinszweck nötigen Nachwuchs. Auch das ist Nachhaltigkeit. So kann ein Unternehmen alle Aspekte seines Betriebes nachhaltig gestalten. Soweit die Einzelbeispiele. Nachhaltigkeit als Wirkprinzip wird, konsequent umgesetzt, ein Unternehmen in eine Symbiose zum Vorteil aller Beteiligten führen, ähnlich den erst seit recht kurzer Zeit entdeckten und gründlich zu untersuchenden komplexen Lebensgemeinschaften in der Natur. ist dann auch noch das Produkt ein nachhaltiges, ist ein Ziel erreicht, das in größerem Maßstab auch die Menschheit anstreben muss, wenn sie auf diesem Planeten weiter leben möchte.


#3

Hi kahalla,

auch wenn ich beim ersten Lesen nicht alles verstanden habe (Kopfschmerzen), so fühle ich die Herausforderung. Seufz!

Mittels einer Innovaitonsplattform, http://www.asinno.de, möchte ich nachhaltige Innovationen bei ganzheitlichem Ansatz realisieren.
Parallel bin ich Mitglied bei https://send-ev.de/

Wie Kunden gewinnen bzw. MitstreiterInnen für Projekte und MitgründerInnen von Unternehmen…?

Da kam mir in den Sinn ein Netzwerk für nachhaltige Unternehmen aufzubauen. Die Entwicklungskosten sind bereits bezahlt. Programmierer wartet auf das Startzeichen.

Parallel zu dem Vorhaben wurde u.a. ein Projekt von einem Ministerium beauftragt, in dem es um Nachhaltigkeit bei Startups ging, und weshalb diese nicht von Anfang an nachhaltig seien?

Widerum parallel schrieb jemand in einem sozialen Netzwerk, dass er sein Changemaker"-T-Shirt angehabt hätte und darüber mit alten Freunden ins Gespräch gekommen sei. Er wollte wissen, wie wir Nachhaltigkeit definieren bzw. erklären, und dass seine alten Freunde scheinbar recht skeptisch waren, ob das nicht nur PR sei und dass das auf jeden Fall teuer sei. (So erinnere ich die Geschichte, die jedenfalls ein weiterer Ansporn war für mehr Transparenz zu sorgen.

Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE Nachhaltigkeit. Menschen bzw. Unternehmen sind in unterschiedlichen Bereichen und Maßen nachhaltig.
Manche verreisen nicht mit dem Flugzeug, erzeugen dennoch jede Menge Plastikmüll.

Die beliebten Avocado-Früchte aus beispielsweise Mexiko importiert brauchen rund 1000 l Wasser bis zur Reifwerdung laut aktuellem Internetbeitrag.

2013 hieß es, die Landwirtschaft würde 86 % unseres Wasserverbrauchs benötigen. Laut einem Artikel aus 2018 wird angeblich die Landwirtschaft mit 99 % Regenwasser versorgt.

Was stimmt? Wie möglichst alle Parameter in das Finden von Nachhaltigkeit zu integrieren? Und wie dabei innovative Neuerungen berücksichtigen?

Nachhaltigkeit soll einfach mit einem Blick zu erfassen sein. Denkbar wäre ein Kreis bei dem verschieden große Kuchenstücke für unterschiedliche Teile von (Nicht)Nachhaltigkeit stehen.

Doch zu solch einem Icon braucht es die Möglichkeit Aussagen im Detail zu machen bzw. diese auch zu belegen.

Das finanzielle Standbein sollte sich aus der Plattform heraus entwickeln, da ich mittelfristig auch kostendeckend bzw. nachhaltig inklusive Geldgewinne denken möchte. Wenn das Angebot passt, sollte mittels Werbetrommel die Plattform auch füllen.

Gerade in der Startup-Szene gibt es so dermaßen viele Angebote. ich habe hier absolut keinen Überblick. Erst recht nicht wenn es um nachhaltige Startups bzw. Unternehmen geht.

Ein Unternehmen, gleich ob man als MitarbeiterIn mit dem was gemacht wird, vollumfänglich einerstanden ist, kann auch als Gemeinschaft bzw. ein Körper angesehen werden, auch wenn es intern unterschiedliche Bestrebungen gibt.

Nachhaltigkeit kann sich auch auf Dienstleistungen beziehen, z.B. Flüchtlingsintegration, Digitalisierung in Behörden…

Doch was ist hier konkret die Nachhaltigkeit und was sind die Merhwerte? Und wo beispielsweise ist mitunter das Gegenteil der Fall, z.B. aus Neuseeland importiertes “Bio”-Obst und -Gemüse.

Vielleicht ist die Nummer für den Moment noch zu groß zu stemmen. Eine Alternative wäre, Unternehmen einfach ganz individuell Belege für ihre Nachhaltigkeit einstellen zu lassen. Und im Laufe der Zeit kann man dann Kriterien für Nachhaltigkeit anlegen und einen Kriterienradar erstellen.

Klar, es gibt Unternehmen die in Teilen vorbildlich sind und beispielsweise keine Pestizide verwenden, dafür beuten sie möglicherweise ihre MitarbeiterInnen finanziell aus. Es ist sicherlich nicht so, dass es hier nur “Greenwashing” gibt, sondern auch dass Unternehmen sich teils nur bedingt über ihr Fehlverhalten bewusst sind. Argumentation: UnternehmerIn würde ja höhere Löhne zahlen, doch die Kosten sind so hoch… Doch wie man Kosten einsparen bzw. Gewinne erhöhen kann, das mag dann mitunter auf die Höhe der Mitarbeitergehälter gehen.

Sehr simpel ausgedrückt: nachhaltig wäre für mich Ökologie, Ökonomie und Soziales im Einklang. Alle sollen ihren persönlichen und finanziellen Gewinn aus ihrer Arbeit ziehen können.

Ich hoffe, wir können hier zusammen entwickeln wie Nachhaltigkeit auf einen Blick angezeigt werden kann (wenigstens mal im Groben) und welche Kriterien ein Unternehmen, eine Veranstaltung, eine Dienstleistung, eine Behörde… nachhaltig machen?

Brauche etwas Pause.

Gruß,
Inno


#4

Stimmt, das ist ein großer Stemmer., den es da braucht. Auch deine Antwortmail ist recht dicht geschrieben, so dass ich nur eine spontane Reaktion poste und diese in den Raum werfe.

Angenommen man könnte Nachhaltigkeit mit einem “Balkensystem” bewerten.

Verschiedene Balken zeigen verschiedene nachhaltige Eigenschaften an.

Etwa Lila für Soziale Nachhaltigkeit ( Dazu würde in einem Betrieb eine Wissenssharing- und Fortbildungskultur gehören, kooperative Methoden der Zusammenarbeit,

Hierarchien nur wo sie begründet nötig sind und dann nach Kompetenz etc. Natürlich sinnstiftende Entlohnung, Reaktionen auf familiäre Veränderungen der Mitarbeiter.

das Überstundenkonto als Verfügungskonto für zusätzliche Freizeit nicht nur für "Katastrophen und Todesfälle, sondern auch für frisch Verliebte, oder ein Mutti/Kindurlaub bzw. Papi/Kindurlaub

Es muss ja nicht der “große” Jahresurlaub sein.

Wasserverbrauch ist ein guter Gradmesser und in deinem Beispiel können zumindest theoretisch beide Zahlen stimmen. Zum einen gibt es Landwirtschaft, die zwar direkt “nur Regenwasser” nutzt, die aber durch verwendete Chemikalien und große Maschinen einen entsprechenden ökologischen Riesenfußabdruck hinterlässt. Genauso sind Riesentierzuchten Gewässerbelaster, die zwar vielleicht nur Regenwasser nutzen, dieses aber als verkeimte und gleichzeitig antibiotikabelastetes Abwasser in den Kreislauf zurückgeben. Bei “Produktionsmitteln” wie etwa Trinkwasser muss eine Art doppelte Buchführung her, die den Wassereingang und -ausgang des Unternehmens nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ bewertet. Durch eine tendenzunterstützende Darstellung können im selben Fall beide von dir zitierten Aussagen für den selben Betrieb stimmen. Hier wäre ein Gradmesser für Nachhaltigkeit ein Segen.

Vielleicht könnte man die Definition von Nachhaltigkeit zunächst von denen übernehmen, die sie erfunden haben, nämlich den Förstern, die ihren Wald nachhaltig bestellten und einem räuberischen Holzeinschlag damit einen Riegel vorschoben.

Allerdings sieht man auch hier die einzig auf Massedenken gerichtete Überlegung scheitern. Nicht umsonst besteht unser Wald heutzutage großenteils aus schnell wachsenden Fichten u.ä. und kann sich mit dem “Lebenssystem Wald” nicht mehr messen.

Ein großer Teil unseres Waldes sind schlicht Baumplantagen. Und hier wäre schon die Nachbesserungsanregung.

Die letzten beiden Absätze sind sozusagen materiell nachhaltig auf zu fassen, wobei hier auch die Regionalität des Rohstoffes zu erfassen wäre. Schließlich benötigen verschiedene Rohstoffe auch wiederum andere Rohstoffe um beigebracht und verarbeitet zu werden.

Also ist es schwierig, aufzuhören. Soll heißen: Wer ist wann und wo für welchen unsinnigen Umgang mit Ressourcen verantwortlich? Wie viel ökologischer ist ein aus Massen importierten Bambus gebautes Haus gegenüber einem regional und traditionell gebauten?

In all diesen weiten Feldern müssten wir also eine Art Bewertungsstruktur erarbeiten (oder erarbeiten lassen) Da gibt es bestimmt interessierte Studenten der Ökologie, Ökonomie und etlicher anderer Fachrichtungen, die noch nach einem Thema suchen,

das nach dem Diplom immer noch der Welt nutzen kann.

Wie wäre es denn mit einem Onlineprojekt, das verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit in einem Pool zusammenträgt, entsprechende Arbeiten dazu integriert, gerne auch über die Landesgrenzen hinaus… …und Universitäten mit einem Fragenkatalog zur Nachhaltigkeit anschreibt?

Wer fragt, ist immer im Vorteil. Eine gute Antwort muss überlegt sein, eine Frage nicht unbedingt.

So, das waren meine Kleinigkeiten. Sorry, ich war heute den ganzen Tag im Garten arbeiten, da bin ich abends zwar platt, hab aber einen Sauerstoffflash.

Und ja, ich hätte große Lust, mich an diesem Projekt zu beteiligen.

Bis bald, kahalla

PS: Als Philosoph kann ich durchaus einige Gedanken zu nachhaltiger Philosophie und Philosophie der Nachhaltigkeit beitragen…


#5

Hi Kalhalla,

danke für Deine Ausführungen, die mir die Komplexität der Sache nur verdeutlichen. Ich hegte ja tatsächlich die irrsinnige Hoffnung, es gäbe eine einfache Lösung. :slight_smile:

Gut. Im Moment bin ich gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe: Symptome einer Magen-Darm-Grippe die sich gerade mit Symptomen einer Sommergrippe und weiteren kränkelnden Symptomen mischt und abwechselt.

Bei dem Begriff “doppelte Buchführung” habe ich geschluckt, da ich diese erst gerade angefangen habe zu lernen, solange die Einnahmen noch nicht entsprechend sind. Doch mein Bauchgefühl sagt, ja, stimmt.

Unternehmen kann und will ich zu nichts zwingen. Doch ich denke bzw. hoffe, dass Unternehmen die wirklich nachhaltig sind bzw. sein wollen (der Weg ist das Ziel) auch transparent sich geben. So kann man auch Stellen zum Wohle Aller aufspüren, die Optimierungsbedarf haben.

Gut.

Was ich machen will und werde: ein Innovationsprojekt, einen Ideenwettbewerb. Wozu habe ich denn eine Innovationsplattform? :slight_smile: Und so kann ein erstes öffentliches Testprojekt damit laufen.

Persönlich bin ich der Meinung, dass alle Ideen, die man nutzt bzw weiterentwickelt auch angemessen zu honorieren sind.

Da ich nicht weiß wieviele Ideen eingehen; die dann entsprechend realisiert werden, wäre mein Angebot, dass die Prämien aus Dienstleistungen bestehen. Konkret stelle ich mir verschiedene Mitgliedschafts-Pakete vor. Dh. beispielsweise kann je nach Qualität einer Idee jemand für einen Monat bis ein Jahr oder auch fünf Jahre, 10 Jahre bei der genial-geil-guten Idee die Plattform ohne Kosten nutzen.

Gut, was die Mitgliedschaft später mal kosten soll, steht noch auf einem anderen Blatt. Mir geht es hier nicht darum den großen Reibach zu machen, sondern kostendeckend zu arbeiten, sodass ich bzw. die Leute die das betreuen, auch je nach Zeitaufwand anteilig bis komplett davon leben können.

Momentan habe ich mir Funktionen im Kopf. Beispielsweise ist mir Vernetzung sehr wichtig. Dh. Unternehmen sollen möglichst all ihre Internetpräsenzen im Profil hinterlegen, sollen anderen Unternehmen anzeigen können, in welchen Bereichen sie offen für die Nutzung von Synergien sind. Gerade wenn es um Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit geht, dann finde ich Cross Innovation, Cross Marketing, Cross Distribution unbedingt etwas das angegangen werden soll. Ganz banales Beispiel: wer hätte vor ca. 30 Jahren gedacht, dass mal Computer, Telefon und Kamera in einem Gerät miteinander verschmelzen und dass das sogenannte Smartphone heute als verlängertes Körperteil für Viele gar nicht mehr wegzudenken ist. Und so gibt es sicherlich sehr viele Produkte bzw. sehr viel Wissen, das zu neuen Produkten und Dienstleistungen sinnvoll verschmelzen kann.

Meinst Du, es wäre gut, zwei Projekte zu machen, eines für Funktionen und eines um Nachhaltigkeit rund zu bekommen?

Sicherlich gibt es Innovationsprojekte, bei denen die Crowd gar nix bekommt. Doch genau aus dem Grund wollte ich ja eine eigene Innovationsplattform, weil ich eben nicht möchte, dass die Leute ausgebeutet werden. Doch ich habe keine Kapitalgeber und aus eigener Tasche das zu finanzieren, ist im Moment kein Thema für mich.

Letztendlich weiß ich nicht, was dabei rauskommen wird. Wie geschrieben, der Auftrag ist bereits erteilt und bezahlt. Doch ich habe mit Softwareentwicklern schon so einiges erlebt und ich habe nur zwei Softwareentwickler kennengelernt, die ich wirklich empfehlen kann.

Doch gleich was wird, wir können jedenfalls den Begriff “Nachhaltigkeit” in seiner Komplexität besser zusammen definieren.

Eine Überlegung ist noch, wir sprechen ja beim Menschen auch von Fremdbild und Selbstild. Von daher fände ich es auch interessant, wie sehen Unternehmen ihre Nachhaltigkeit selbst und wie werden sie von anderen (Kunden, Zulieferer, Geschäftspartner) eingeschätzt? Wie weit driften hier Sichtweisen auseinander bzw. sind übereinstimmend? Problematisch dabei ist wohl, wie sicherstellen, dass es keine Rache- bzw. Fakebewertungen sind.

Gut, habe Rührei im hämmernden Kopf. Dh ich werde heute mal eine Projektbeschreibung formulieren. Wenn Du magst, kannst Du Dir ja auch Überlegungen machen und wir können dann schauen, was wie besser geändert wird.

Wenn Du magst, kannst Du Dich ja auf meiner Plattform schon mal registrieren.

Salve,
Inno


#6

Nachtrag:

Begriffe die mir immer wieder begegnen, und sicherlich gibt es noch weitere, sind:

  • ganzheitlich, holistisch
  • Mehrwert
  • Gemeinwohlökonomie
  • Sozialunternehmen
  • Nachhaltigkeit
  • Innovationen

Suche ich nun alles unter einen Begriff zu bekommen, was wäre das für einer?
Ganzheltlich nachhaltig oder nachhaltig ganzheitlich - Ökologie, Ökonomie und Soziales im Einklang, oder…?

Gute Nacht. :slight_smile:


#7

Guten Morgen Romana,

ich habe mich gerade registriert und wurde sofort gewarnt, dass deine Seite die Anmeldedaten unverschlüsselt überträgt. Das ist, gerade in einem Metier wie Du es schaffen möchtest, nicht so anziehend.

Die Seite, ansonsten sehr schön im Design und textlich klasse, verliert dadurch “Seriosität”. Das wäre etwas das zu tun ist, bevor sich viele Menschen dort anmelden (oder eben nicht.)

Jetzt, also um 5:01 ist die Bestätigungsmail noch nicht angekommen.

Einfache Lösungen

…gibt es meist nur nach einem langen Weg. Schließlich ist die dazu nötige Sichtweise meilenweit von jedem jemals gegangenen Pfad entfernt.

Es gibt sie, aber erst nach einer Veränderung der Sichtweise auf das Problem.

Wenn ich in meinen Texten “muss” schreibe, so nicht als Zwangsinstrument, sondern als eine Art Vorbedingung für ein zu erreichendes Ziel.

Den Unternehmen, die am meisten lernen könnten, kann ich sowieso nichts vorschreiben.

Im Übrigen deckt sich dein Ziel mit meiner Idee von einer kooperativen Gesellschaft. Nur ist dein Ansatz schon konkreter.

ich habe vor Jahren einmal einen Ordner in meinem E-Mailpostfach “Ökojobs” benannt. Einen Ökojob gibt es aber auf dem Arbeitsmarkt nicht.

Dies sagt für mich aus, dass die Sichtweise der Ökologie in der Wirtschaft nicht angekommen ist.

Auch Ökobetriebe, oder z.B. die Bürgerenergiegenossenschaft, deren Mitglied ich bin, suchen keine Ökologen, sondern Kaufleute etc.

Sprache verrät so viel über die Denkweise dahinter…

Das sind meine Morgengedanken…

Schönen Tag wünsche ich und magenfreundliche Tees…


#8

Hallo Inno,

mir ist heute, im Zusammenhang mit der eher bescheidenen Situation hier in Wuppertal, wo etliche Initiativen nebeneinander her wursteln und das Rad öfter erfunden wird, die Idee gekommen eine Art Nachhaltigkeitsregister zu erstellen wo sich alle, also Privatpersonen, Firmen und Gemeinschaften, Projekte oder Initiativen mit ihrer Art von Nachhaltigkeit vorstellen können. Als Effekte daraus erhoffe ich mir, dass die Gruppen sich über diesen Weg besser vernetzen können und Ideen auch über die Plattform hinaus austauschen und zwar situationsangepasst und zielorientiert. Zudem dürfte sich bei reger Teilnahme ein definierbarer Begriff von Nachhaltigkeit herauskristallisieren, der gleichzeitig alle Bereiche umfassen kann, aber auch nicht zu schwammig ist.
Und klar hab ich einen ersten Entwurf des Logos gezeichnet. (Das macht mir am meisten Spaß)
Allerdings habe ich auch schon Ideen für die Struktur dieses Registers. Es sollte mit einer Datenbank im Hintergrund laufen, die gesammelte Schlüsselbegriffe wie z.B. “Photovoltaik”, oder “nachhaltige Bevölkerungsstruktur” erkennen und mit den Projekten, die sie ebenfalls in ihrer Beschreibung benutzen, verlinken. Effekt wäre, dass die Projekte, die ähnliche Hauptbestandteile haben von einander lernen und womöglich sogar fusionieren können. Eine weitere Wirkung könnte diese vergleichende öffentliche Plattform auf Firmen ausüben, die mit ihrer Nachhaltigkeit punkten wollen. Zumindest könnten sich die Firmen die verschiedenen Aspekte von Nachhaltigkeit und die Ebenen auf der man sie umsetzen kann von einander abgucken. Gleichzeitig finde ich es auch toll wenn Schulklassen die Webseite nutzen um ihre nachhaltigen Projekte vorzustellen und so weiter. Dass auch Privatleute da mitmachen können sollen und dürfen ist klar.
Und für die einsamen Vereine wäre die Isolation auch nicht mehr zwingend, sondern über einen virtuellen Postkasten können Kooperationen angebahnt werden.

Vorerst habe ich folgende Klassen der Einträge aufgelistet. Ein Positivregister in das alle ihre nachhaltigen Aktivitäten eintragen können, ein Negativregister, wo eingetragen werden kann was noch fehlt, beim eigenen wie auch bei anderen Projekten, bei z.B. kommunalen Betrieben etc. und wo die Probleme gesehen werden.
ich stelle mir vor dass die Einträge als Beschreibung der nachhaltigen Prozesse niedergelegt werden und auch mit wohlmeinender Kritik oder Verbesserungsvorschlägen kommentiert werden können. Ich kann mir sogar vorstellen das die auf dieser Seite möglichen Synergien ganz neue nachhaltige Lösungen hervor bringen, die ohne diese Zusammenarbeit kaum gefunden würden. Was hältst Du von dieser Idee?

Zweitens will ich noch soweit es mir möglich ist die von dir benannten Begriffe definieren.

ganzheitlich, holistisch

ist zwei mal der gleiche Begriff und bedeutet etwas umfassend betrachten.
In unserem Alltagsleben wenden wir oft sogenannte “einfache Lösungen” für ein Problem an, die sich kurz hinterher eben als keine Lösungen herausstellen.
Eine ganzheitliche Lösung versucht alle Umstände des Problems in die Lösung mit einzubeziehen.
Vielleicht fällt mir noch ein “saloppes” Beispiel ein, jetzt nicht mehr für Kreativität ist es etwas zu spät.

Mehrwert
ist eigentlich ein bekanntes Wort, zahlen wir doch alle die sogenannte Mehrwertsteuer.
Diese (auch Märchensteuer genannt) geht davon aus, dass ein verarbeitetes Produkt wertvoller geworden ist und besteuert das Endprodukt mit 19% , bzw, 7% . Oft ist das gar nicht so, aber je mehr Produktionsschritte ein Produkt in verschiedenen Betrieben erfährt, umso teurer wird es schon durch die Mehrwertsteuer. Würden Autos wie in den Anfangszeiten durch die Hände vieler Einzelhandwerker gehen, die immer einen Teil des Fahrzeugs bauen wären sie für fast alle hierzulande unbezahlbar. Natürlich erwartet ein Unternehmer von seinem Endprodukt einen Wert, der höher liegt als der der gelieferten Rohteile, sonst würden so komplexe Dinge wie Autos gar nicht gefertigt. Und der -finanzielle Mehrwert- ist, abzüglich Steuer das was übrig bleibt.

Gemeinwohlökonomie

ist, wie das Wort schon ausdrückt, eine Wirtschaft, die dem Gemeinwohl, also dem Wohl aller darin wirtschaftenden Personen verpflichtet ist. Der Begriff ist nötig weil wir in einer zunehmend neoliberalen Gesellschaft nur noch als Konkurrenten vorkommen. Wir konkurrieren um Arbeitsplätze, Fördergelder, tolle Jobs, klasse Autos und die beste Figur, das schönste Kleid etc. Und nach dieser “Ordnung” sollten wir uns gegenseitig am besten bis aufs Messer bekämpfen, damit die vielen tollen Waren, die von Billiglöhnern in Asien zusammengeschustert werden, möglichst schnell kaputt oder einfach out werden und wir neue kaufen müssen. Gemeinwohl sieht anders aus. Ohne eine kooperative und menschenfreundliche Haltung bekommen wir eine eiskalte Gesellschaft von Irren. Und wenn kooperative und achtsame Verhaltensweisen eine Wirtschaft bestimmen, dann ist sie wohl eine Gemeinwohlökonomie.

Sozialunternehmen

Nun, ob das nun ein Unternehmen ist, das im sozialen Bereich tätig ist, oder eines mit einer sozialen Struktur und Belegschaft kann ich nicht genau sagen. Optimal wenn dieses Unternehmen, etwa ein Krankenhaus beide Aspekte verbinden könnte und eben am Gemeinwohl, also auch dem seiner Patienten, orientiert wäre.

Nachhaltig …das hatten wir ja bereits. Ursprünglich die Verhaltensweise von Förstern, die den Holzeinschlag so regulierten, dass es keinen Kahlschlag gab und für die nächste Saison auch noch genug Holz vorhanden war. Eine nur quantitative Bedingung, die uns leider viele wundervolle große alte Bäume gekostet hat und die Ausbreitung schnellwüchsiger Fichten- und Kiefermonokulturen begünstigte.
Innovation ist übersetzt Erneuerung. Im Sinn von Produkten wären es dann “Neuheiten”.
Wenn ein Produkt oder Projekt innovativ ist, verwendet es meist ein vorher noch nie genutztes Prinzip und verspricht eine ganz andere Funktionsweise und Vorteile für den Nutzer. Beispiel: Die zur Zeit überall zu habenden sogenannten “Waschkugeln”, die laut Hersteller Waschmittel überflüssig machen. Sie bestehen aus einem annähernd kugelförmigen durchlöcherten Kunststoffball, der mit Keramikkügelchen und manchmal noch mit rostfreien Magneten bestückt ist. Der Ball wird einfach zur Wäsche in die Maschine gegeben.
Letztlich kann man es auf eine andere Verhaltensweise der Menschen untereinander herunterbrechen. Nicht mehr die Konkurrenz als Triebfeder, sondern das entspannte Erreichen gemeinsam anvisierter Ziele.
Damit müssten Beziehungen nicht mehr berechnend sein und Menschen können offener miteinander umgehen ohne dadurch Nachteile befürchten zu müssen. Ein wie ich finde nicht nur lohnendes, sondern für den Erhalt unserer Art unabdingbares Ziel. (Ich nenne mein eigenes Projekt ja auch ökologisch, sozial und ökonomisch) Also liegst du mit deiner Deutung gar nicht daneben.auch wenn es dafür noch kein griffiges Wort gibt.

So genug geschrieben, es ist jetzt kurz vor vier Uhr.

Ich wünsche dir eine gute Nacht und freue mich über eine Rückmeldung von dir


#9

Hi Kahalle,

ja, an der Seite wurde seit geraumer Zeit nichts mehr gemacht. Hatte eine Zwangspause. Und nun ist der Softwareentwickler nicht sehr motiviert. Doch ich will das heute noch erledigen, dass die Seite sich an die aktuellen Datenschutzverordnungen anpassen soll. Finanzierung erst zum Monatswechsel hin möglich. Dann soll es ca. zwei Wochen dauern.

Möge der Softwareentwickler doch noch mit mir sein.

Hatte ich was von “Muss” geschrieben? Klar, in einem Projekt würde ich das tunlichst zu vermeiden suchen.

Begriff gesucht!

Wie ist ein Unternehmen zu nennen, das möglichst alle(s)…?

Zur Nachhaltigkeit gehört für mich auch “nie mehr Abfall” nach dem Prinzip “Cradle to Cradle”.

Gehe später auf Deinen Beitrag ein.

Anbei noch diverse Kriterien zur Nachhaltigkeit: https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/fileadmin/user_upload/dnk/partner/DNK_Kriterien.pdf

Magst Du nochmal eine Registrierung probieren? Kurz vor Dir hat sich jemand einwandfrei registrieren können. Allerdings ist es schon sporadisch vorgekommen, dass keine Registrierungsmail versandt wurde. Ich erhalte dann eine Benachrichtigung, dass der Empfängerserver down sei. Möglicherweise müsste man hier einstellen, dass bei Nichterreichbarkeit des Servers mehrere Anfragen gestartet werden bis eine E-Mail als unzustellbar deklariert wird.

Bis später.

Salve,
Inno


#10

Ich versuchs noch mal…hatte schon Angst, dass ich dich demotiviert hätte.


#11

Tja, irgendwas stimmt da nicht. Mein Benutzername ist schon registriert, da ich aber keine Bestätigungsmail erhalten habe ist der Account noch nicht bestätigt. Das gleiche ist mir gerade eben ähnlich passiert.
Ich konnte meine Benutzernamen nicht registrieren, weil es diesen schon gab. Allerdings konnte ich mit meinem Passwort nicht rein, da es noch nicht vergeben ist. Der Versuch mittels “PW vergessen” ein neues PW zu generieren scheiterte daran, dass ich keine E-Mail bekommen habe. Es ist möglich, dass das mit der Meldung zu tun hat, die beim Registrieren/ Anmelden immer wieder aufpoppt. Das Login ist nicht sicher und möglicherweise lehnt mein Mailserver (web.de) deshalb den Empfang dieser Mail ab. Das ist wohl eine Admin-bzw Programmierersache.


#12

Danke für die wertvolle Information. Allerdings gab es kurz vor und kurz nach Dir Registrationen, die einwandfrei funktionierten. Doch ich erinnere, das Problem war schon mal.

Ich kann Deine Registration im Backend nicht sehen. Ich hatte allerdings eine E-Mail-Adresse erhalten in der Deine Registrierungsdaten (Name, E-Mail-Adresse) stand und dann die Fehlermeldung, dass Dein Server nicht erreichbar war. Web.de sollte ansich kontinuierlich erreichbar sein? Vielleicht gab es ja tatsächlich mal einen kurzen Aussetzer und wenn das passiert, dass dann von der Plattform keine zweite Anfrage aus gestartet wird? Das wäre mein laienhafter Erklärversuch. Denn das Problem trat schon mal vor der neuen Datenschutzverordnung auf.

Nein, so schnell bin ich nicht zu demotivieren. Leider ist mit der Geldzahlung was schief gelaufen und ich bekomme erst Anfang nächster Woche das Geld auf ein Konto bezahlt, welches ich dann erst weiter auf ein anderes Bankkonto transferieren muss, bevor ich die Programmierleistungen bezahlen kann.

Ansich habe ich gerade eine andere Baustelle. Jemand hat scheinbar ein zweites Standbein: Abmahnungen. Und ich habe gerade eine von ihm bekommen. Nun darf ich hier den Sachverhalt mal alles zusammen schreiben. Und das kostet Zeit und auch Nerven.


#13

Hi,

hmm. Manche Leute, auch Unternehmen, sagten mir, sie könnten mir via Yahoo keine Nachrichten / Angebote schicken, da das meist als Spammail zurückgewiesen werden würde. Möglicherweise klassifiziert Web.de Asinno auch als Spammail. Die Fehlermeldung “Your message addressed to the target domain (email.de) could not be delivered because the mail server responsible for this domain returned a permanent error.” klingt da leider nicht vielversprechend. Noch ein Versuch, wenn Du magst, könntest Du die E-Mail-Adresse zur Registrierung in Deine Kontakte aufnehmen? Oder irgendwie bestätigen, dass es keine Spammail ist? Das wäre noch ein Versuch.

Salve,
Inno


#14

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Blockquote

Das neuartige Wirtschaftssystem basiert auf den fünf Wertesäulen der Menschenwürde, der sozialen Gerechtigkeit, Solidarität, ökologischen Nachhaltigkeit und demokratischen Selbstbestimmung. Unternehmerischer Erfolg wird genau an diesen Messlatten gemessen, die Finanzbilanz bleibt natürlich trotz allem noch erhalten.

Blockquote

Quelle


#15

Toi, toi, toi für deinen Kleinkrieg mit den Abmahnheinis. Ich weiß nicht ob man die einfach ignorieren kann.
Welchen Vorwurf hätten die denn gerne?
Was das Anmelden betrifft, ich versuche es einfach noch einmal.


#16

Blockquote… Bisher sind das ja nur Worte. Und wenn man sich anguckt was man alles aus dem Wort Demokratie für Ungerechtigkeiten melken kann, ist das noch nicht viel. Aber stimmt, das hört sich gut an.
Könnte vielleicht das Deckmäntelchen für die Übernahme der Politik durch die Konzerne sein?


#17

Ich hab mich noch einmal, mit einer anderen Mailadresse angemeldet. Die ist auch von web.de und ich erhalte wieder keine Bestätigungsmail. Ich werde mal eine andere Adresse einrichten und von da aus versuchen.


#18

So mit einer posteo adresse ging es dann. Ich bin drin unter dem Nutzernamen sunny.


#19

Zweite Abmahnung via Pixelio. Ich werden von dort keine Bilder mehr nutzen. Hatte eigens im Vorfeld Fotograf kontaktiert und versucht alle möglichen Abmahnquellen zu klären, dass ich das Bild auch für soziale Netzwerke nutzen darf. Er stimmte zu. Ca 1 - 1 1/2 später erhielt ich einen Anruf von einem Mitarbeiter - so es hieß - er wollte 250 €, weil ich das Bild in sozialen Netzwerken genutzt hätte. Ich verwies auf den Chatverlauf und mailte diesen. Weitere ca. 1 1/2 Jahre bis 2 Jahre später kam der nächste Anruf, und er wollte dann das fast 10fache an Geld haben. Angeblich habe er nie den Chatverlauf erhalten. Auf meine Nachfrage nach der E-Mail-Adresse, damit ich das hätte überprüfen können, meinte er, seine E-Mail-Adresse habe sich geändert. Außerdem war dann die neuerliche (telefonische) Abmahnung nicht wegen Nutzung in sozialen Netzwerken sondern weil der Quellenhinweis nicht am / im Bild stand. Nun, ich bin und war vor allem zu dem Zeitpunkt nicht sehr technikaffin. Ich hatte es wirklich probiert, doch habe ich dann auch schnell das Handtuch geworfen. In den Nutzungsbedingungen von Pixelio steht geschrieben, dass “soweit technisch möglich” man Urheber wie beschrieben zu benennen hat. Da es mir mangels Bildbearbeitungskenntnisse technisch nicht möglich war, und den Softwareentwickler zu fragen mit Kosten verbunden gewesen wäre, habe ich eben ihn im Impressum sogar noch an erster Stelle verlinkt. Ich teilte ihm mit als Startup noch keine echten Einnahmen zu haben, und er ging wieder auf 250 € runter. Daraufhin wandte ich mich an den Pixelio-Support. Das Ergebnis war, das sie neu berechneten und dann das ca. Sechsfache plus Kosten für Inkassounternehmen verlangen. Obwohl ich ihm mitgeteilt hatte, erst Mitte des Monats Zeit für eine rechtliche Klärung (Termin Rechtsberatung) zu haben, hat er dennoch zu dem von sich selbst bestimmten Termin eine Titulierung beantragt. Ich mutmaße sehr, dass das Inkassounternehmen kein Geld kostet bzw. nur Kosten im Erfolgsfall anfallen. Unverständlich ist mir Vieles, u.a. ich habe nie eine Rechnung erhalten, nur diese beiden Telefonate. Und selbst hätte ich bezahlen wollen, hätte ich die Bankverbindung aus meiner Glaskugel sehen sollen? Auch unklar ist mir, weshalb nach einem Gespräch des Fotografen mit dem Pixelio-Support der Preis wieder um das fast Sechsfache angestiegen ist? Das ist eine sehr lange Geschichte, bei der es viele Ungereimtheiten gibt. Mittlerweile habe ich gesehen, dass es bei Pixelio-Urteilen eine Wende gibt, und die Fotografen nicht mehr so abzocken können wie früher. Jetzt lasse ich es einfach drauf ankommen. Denn ich hatte das Foto und den Fotografen verlinkt. Sogar hatte ich eigens den Fotografen noch einen Link zur Seite auf Facebook geschickt als auch unter das herunter geladene Bild gepostet. Er hätte also jederzeit feststellen können, dass das Bild nicht wie von ihm gewünscht mit Quellenangabe versehen ist. Außerdem hat er auf eine weitere Anfrage wegen Nutzungsrechten von mir gar nicht mehr reagiert. Und der Inkasso-Dienstleiter meinte dann auch noch, der Fotograf habe mich missverstanden. Aha, und dafür soll ich nun bezahlen? Vor allem jedoch kann ich Pixelio hier nicht verstehen. Auf Nachfrage hieß es, es sei technisch wohl immer möglich, die Quellenangaben im oder am Bild zu machen. Wenn dem so ist, was ich ja auch so sehe, wieso wird dann das nicht auch so in den Nutzungsbedingungen formuliert? So war es für mich mit dem “soweit als möglich” eine Sollfunktion und keine Mussfunktion, die für mich die Pflicht UrheberIn am / im Bild zu benennen, einfach ausgehebelt hatte.


#20

Danke für Deine Mühe. Ich frage mal bei Web.de nach, was die gegen die Plattform haben.